Head of Controlling
- Ausgangslage
- Zehn Monate unbesetzt, zwei vorherige Beratungen ohne Ergebnis.
- Ergebnis
- Vertragsabschluss inklusive begleitetem Onboarding.
Definition, Ablauf, Kosten und Abgrenzung zur klassischen Personalvermittlung, kompakt erklärt für Geschäftsführung und HR.
Executive Search ist die systematische, recherchebasierte Direktansprache von Fach- und Führungskräften für kritische Positionen. Statt Stellenanzeigen werden passende Kandidat:innen aktiv identifiziert, persönlich angesprochen und in einem strukturierten Prozess bis zur Vertragsunterzeichnung begleitet.
Anforderungsprofil, Erwartungen, Marktrealität und Erfolgskriterien werden gemeinsam geschärft.
Systematische Analyse relevanter Zielunternehmen und passender Profile im erreichbaren Markt.
Persönliche, vertrauliche Kontaktaufnahme und qualifizierende Erstgespräche.
Präsentation belastbarer Profile mit Einschätzung zu Passung, Motivation und Verfügbarkeit.
Begleitung von Auswahlgesprächen, Referenzen, Vertragsverhandlung und Onboarding.
Drei anonymisierte Mandate, die zeigen, wie Direktansprache in der Praxis wirkt, inklusive Ausgangslage, Ergebnis und Zeitrahmen.
Executive Search ist die systematische, recherchebasierte Direktansprache von Fach- und Führungskräften für kritische Positionen. Statt auf Stellenanzeigen zu warten, identifiziert eine spezialisierte Personalberatung geeignete Kandidat:innen aktiv im Markt, spricht sie persönlich an und führt den Auswahlprozess bis zur Vertragsunterzeichnung.
Klassische Personalvermittlung arbeitet überwiegend mit aktiv suchenden Kandidat:innen aus Datenbanken und auf Stellenanzeigen. Executive Search adressiert den verdeckten Kandidatenmarkt, Menschen, die nicht aktiv suchen, aber für die richtige Rolle wechselbereit sind. Das ist aufwendiger, aber für Schlüsselpositionen oft die einzige Methode mit belastbarer Resonanz.
Immer dann, wenn die Position geschäftskritisch ist, intern blockiert, vertraulich besetzt werden muss oder ein eng besetzter Spezialmarkt vorliegt. Typisch sind Führungspositionen ab der zweiten Ebene, Nachfolgeregelungen, Engpassprofile (z. B. SAP-Inhouse, Controlling-Leitung) und Mandate mit hohem Reputationsschutz.
Ein typischer Prozess hat fünf Phasen: 1. Mandatsklärung und Anforderungsprofil, 2. Markt- und Zielfirmenanalyse (Talent Mapping), 3. Direktansprache und Erstgespräche, 4. Shortlist-Präsentation mit qualifizierten Profilen, 5. Begleitung von Auswahlgesprächen, Referenzen und Vertragsverhandlung bis zum Onboarding.
Realistisch sechs bis zwölf Wochen von der Mandatsklärung bis zur Vertragsunterzeichnung. Spezialprofile oder eng besetzte Märkte können länger dauern. Wöchentliche Updates und transparente Kommunikation zum Suchstand sind Standard in seriösen Mandaten.
Branchenüblich sind zwei Modelle, jeweils bezogen auf das Bruttojahreszielgehalt: ein reines Erfolgshonorar bei exklusivem Mandat (ca. 30 %) oder ein Retainer-Modell (ca. 25 %) mit Anzahlung, die auf das Erfolgshonorar angerechnet wird. Konditionen werden vor Mandatsstart schriftlich fixiert.
Verlässt die besetzte Person das Unternehmen innerhalb der vertraglichen Probezeit oder wird in diesem Zeitraum durch den Arbeitgeber gekündigt, wird die Suche einmalig kostenfrei fortgesetzt. Eine pauschale Garantie über die Probezeit hinaus ist seriös nicht kalkulierbar, ohne sie verdeckt ins Honorar einzupreisen.
Spezialisierte Personalberatungen, von großen internationalen Firmen bis zu inhabergeführten Boutiquen. Boutique-Personalberatungen führen wenige Mandate gleichzeitig persönlich, Großberatungen arbeiten mit Researcher-Teams. Die Wahl hängt von Branche, Vertraulichkeit und gewünschter Tiefe ab.