Wer auf Stellenportalen sucht, sieht einen Bruchteil des Marktes. Profile, die in ihrer aktuellen Rolle wirksam sind und gut bezahlt werden, schreiben keine Bewerbungen. Sie wechseln, wenn jemand ein konkretes, durchdachtes Angebot macht und einen Prozess führt, der ihre Zeit respektiert.
Im verdeckten Arbeitsmarkt entscheiden drei Faktoren: die Qualität der Erstansprache, die Glaubwürdigkeit der Story und die Geschwindigkeit, in der Vertrauen aufgebaut wird. Eine Standardnachricht auf LinkedIn erfüllt keinen dieser Faktoren.
Direktansprache, die wirkt, beginnt mit Recherche. Welche Aufgabe würde diese Person reizen? Welche Vorbehalte sind plausibel? Welche Fragen werden im ersten Gespräch kommen? Erst dann ist die Ansprache konkret genug, um eine Antwort wert zu sein.
Für Mandanten heißt das: Direktansprache ist kein Volumengeschäft. Sie ist Handarbeit. Genau deshalb funktioniert sie dort, wo Stellenanzeigen seit Monaten ins Leere laufen.
